Konstantdarlehen - Welche möglichen Formen von Konstantdarlehen gibt es und was sollte man bei Konstantdarlehn beachten.
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Konstantdarlehen - das wichtigste zum Konstantdarlehn

Hierbei handelt es sich um eine besondere Variante der Bausparvorfinanzierung. Diese Darlehensform besteht aus einem Darlehen und einem Bausparvertrag.

Der Finanzierungsbedarf wird nach Abschluss des Vertrages komplett ausgezahlt, also zum Beispiel 100.000,00 Euro. Zur gleichen Zeit erfolgt eine Einzahlung in einen Bausparvertrag, in der Regel in Höhe von 50 Prozent des Finanzierungsbedarfs, also beispielsweise 50.000,00 Euro.

Diese Soforteinzahlung wird auch finanziert, so dass sich eine Gesamtfinanzierungssumme von 150.000,00 Euro im obigen Beispiel ergibt.
Bis die Zuteilungsvoraussetzungen für den Bausparvertrag erfüllt sind, ist eine feste monatliche Rate fällig. Diese ergibt sich aus den Darlehenszinsen und den weiteren Einzahlungen in den Bausparvertrag.

Nach Zuteilung und Auszahlung des Bausparvertrages wird das Darlehen mit dem Bausparguthaben zum Teil getilgt. Der übrige Betrag (Restschuld) läuft weiter als Bauspardarlehen (Umwandlung), die monatliche Rate bleibt gleich. Nun wird die Rate für das Bauspardarlehen verwendet (Zins und Tilgung).
Der Darlehensbetrag, die Bausparsumme und die monatlichen Raten werden zu Beginn aufeinander abgestimmt. So hat der Darlehensnehmer über die gesamte Laufzeit hinweg eine monatliche konstante Rate zu zahlen. Die Zinsvereinbarung ist in der Regel gültig bis zur vollständigen Rückzahlung des Finanzierungsbedarfs. Zinsschwankungen am Kapitalmarkt nehmen keinen Einfluss. Der Darlehensnehmer hat bei diesem Finanzierungsmodell also eine gute Kalkulationsgrundlage.

Die monatlichen Raten sind immer konstant. Zuerst werden die Raten zur Zinstilgung und als Einzahlungen in den Bausparvertrag verwendet und später als Zins- und Tilgungsleistung für das Bauspardarlehen.
Die Höhe der monatlichen Raten ist in der Regel abhängig von der Laufzeit. Die angebotenen Laufzeiten sind oft verschieden und „krumm“, beispielsweise 14, 22 oder 28 Jahre. Kurze Laufzeiten verursachen in der Regel eine höhere monatliche Belastung. Bei längeren Laufzeiten ist die regelmäßige Belastung vergleichsweise niedrig. Von den Bausparkassen sollte man sich zum Vergleich beide Varianten anbieten lassen.
Unbedingt zu prüfen sind die tatsächlichen Kosten der verschiedenen Angebote bzw. Anbieter. Sondertilgungsmöglichkeiten können in der Regel vertraglich festgelegt werden. Und auch staatliche Förderung (Wohnungsbauprämie) ist möglich.

Das Konstantdarlehen ist besonders für sicherheitsbewusste Kreditnehmer geeignet, denn es bietet durch die Zinsbindungsfrist und die konstanten monatlichen Rückzahlungsraten eine hohe Kalkulationssicherheit. Es gibt keine Restschuld am Ende der Zinsbindung. Normalerweise gibt es eine bereitstellungszinsfreie Zeit von bis zu 6 Monaten. Das Konstantdarlehen ist mit nahezu allen anderen Darlehensformen kombinierbar.

 

 

 

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