Infos zum Thema Autokredite
Steht die Entscheidung ins Haus, ein neues Auto anzuschaffen, fehlen in vielen Haushalten die finanziellen Mittel, den Kaufpreis in einer Summe aufzubringen.
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Oft macht es auch ein Unfall oder ein Totalschaden nötig, schnellst möglich ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Gemessen an den zahlreichen Kreditangeboten erscheint es sehr einfach, ein Auto zu finanzieren. Zunächst müssen Sie jedoch die Ratingkriterien der Kreditinstitute bestehen. |
Ausreichendes Einkommen, wenn möglich mit einem Bürgen, ein sicherer Arbeitsplatz, angemessenes Alter sowie eine eintragsfreie Schufa-Datei sind die gestellten Anforderungen. Schon hier stellt sich die Frage, wo der Autokredit beantragt werden sollte. Hausbank oder Automobilbank? Im Autohaus kommen Sie als Verbraucher zunächst mit der Automobilbank in Kontakt. Lassen Sie sich die Konditionen ruhig aufzeigen, um Vergleiche durchführen zu können. Oft entpuppen sich die Kreditangebote der Automobilbanken als weitaus günstiger. Einige Hersteller bieten sogar enorme Vergünstigungen und niedrige Zinsen an.
Hausbanken wiederum bieten den Vorteil, bei der Kreditvergabe kulanter zu sein. Dies rührt aus dem direkten Verhältnis zwischen Kunden und Berater. Dieser hat immer Einblick auf die Kontobewegungen und kann sich ein persönliches Bild vom Kunden machen. Letzteres ist oft ein entscheidender Punkt. Während die Hausbank einen Sofortkredit gewährt, der praktisch die regelmäßige monatliche Rückzahlung der Raten erfordert, gewähren Automobilbanken mehrere Finanzierungsmöglichkeiten. Auch hier ist eine regelmäßige Rückzahlung möglich. Für Sie entsteht der Vorteil, dass Sie mit konstanten Ratenzahlungen kalkulieren können. Je nach Kaufpreis liegt die Kreditlaufzeit bei 12, 24, 36, 48 oder sogar 84 Monaten. Je länger die Laufzeit, umso höher sind letztlich die Zinsen, welche den eigentlichen Kaufbetrag immens steigen lassen. Sofern Sie es Ihnen Ihr Einkommen ermöglicht, sollten Sie eine schnelle Rückzahlung anvisieren, eben um die Zinsaufwendungen gering zu halten. Auf der anderen Seite geht das Fahrzeug schneller in Ihr Eigentum über.
Ein weiterer Finanzierungsweg ist die Ballonfinanzierung. Sie erscheint auf den ersten Blick besondern erstrebenswert, da die monatlichen Raten auf diese Weise sehr niedrig gehalten werden. Bei Unterzeichnung des Darlehensvertrages wird jedoch eine Schlussrate vereinbart, die nicht von unbeträchtlicher Höhe ist. So müssen Sie neben Ihren monatlichen Rückzahlungen bereits Geld zur Seite legen, um die letzte Forderung der Bank erfüllen zu können. Nicht selten wird die Entscheidung für eine Ballonfinanzierung zu diesem Zeitpunkt bereut.
Ungewöhnlich ist dabei auch nicht, dass bei der Hausbank nochmals ein Kleinkredit aufgenommen werden muss, um das Fahrzeug auszulösen.
Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Drei-Wege-Finanzierung. Mit zunächst niedrigen Monatsraten kann zum Ablauf des Vertrages aus drei verschiedenen Möglichkeiten gewählt werden. Die Zahlung der Schlussrate ist der einfachste Weg, sofern die finanziellen Mittel vorhanden sind. Als zweite Möglichkeit steht eine Anschlussfinanzierung über die Schlussrate zur Verfügung. Bedenken Sie hierbei jedoch, dass die Neuaufnahme des Kredites erneute Kosten mit sich bringt und Sie wiederum an das Kreditinstitut bindet. Die letzte Möglichkeit ist die Rückgabe des Fahrzeuges an den Händler, der wiederum das Fahrzeug bei der Bank auslöst. Diese Variante bringt jedoch das Risiko, dass das Fahrzeug während der Laufzeit enorme Wertverluste oder Schäden erfahren kann und der vereinbarte Rückkaufwert nicht mehr erreicht wird. In diesem Fall muss entweder eine Zuzahlung oder die komplette Zahlung der Schlussrate erfolgen.
Auch wenn das Fahrzeug durch einen Unfall als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft wird, fällt die dritte Variante weg.
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Zur Besicherung des Einkommens dient in erster Linie das Fahrzeug selbst. So lange der Kredit noch nicht vollständig zurückgezahlt ist, bleibt das Fahrzeug Eigentum des finanzierenden Kreditinstitutes. Aus diesem Grund erhalten Sie bei Kauf eines Fahrzeuges lediglich eine Kopie des Fahrzeugbriefes. Das Original ist entsprechend beim Kreditinstitut hinterlegt. Er mit Zahlung der Schlussrate wird dieser freigegeben.
Kreditinstitute sehen es gern, wenn zusätzlich eine Restschuldversicherung abgeschlossen wird. Auf dem ersten Blick entstehen zwar wieder Kosten, welche allerdings sehr gering ausfallen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Stirbt der Kreditnehmer währen der Laufzeit, so gibt das Kreditinstitut die Forderung an die Hinterbliebenen weiter. Die finanzielle Belastung, die daraus entstehen kann, überschreitet oft das Machbare. Auch wenn der Kreditnehmer einen Unfall erleidet und aus diesem Grund für einen längeren Zeitraum keine Einkünfte beziehen kann, stellt die Restschuldversicherung eine gute Alternative dar. Diese tritt bei den zwei benannten Szenarien in Leistung und übernimmt für den Rest der Kreditlaufzeit die anfallenden Ratenzahlungen.
Auch Bürgen tragen zu einer positiven Kreditentscheidung und zur Besicherung bei. Kann der Kreditnehmer die vereinbarten Zahlungen nicht leisten, gibt das Kreditinstitut seine Forderungen an den Bürgen weiter.
Die Gründe für die Aufnahme von einem Autokredit können vielfältig sein. Kleine Unterschiede bei den Kredit-Zinsen können über Jahre aber große Unterschiede bei den geleisteten Zinszahlungen ausmachen. Ein Kreditvergleich hilft die optimalen Autokredite zu finden.
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