Tagesgeldkonto - Infos zu Tagesgeldkonten mit Tagesgeld Vergleich und was beim Tagesgeldkonto beachtet werden sollte.
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Tagesgeldkonten - das wichtigstezum Tagesgeldkonto

Die Tagesgeldkonten erfreuen sich in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit, denn ein Tagesgeldkonto hat meist eine höhere Verzinsung als beispielsweise das Sparbuch, aber trotzdem die gleiche Sicherheit.

Tagesgeldkonten sind durchaus vergleichbar mit einem Sparbuch, nur daß letzteres eine wesentlich niedrigere Verzinsung (0,5 - 1,0 %) des eingezahlten Kapitals als bei einem Tagesgeldkonto (2,5 - 5 % und mehr) garantiert.

Die Zinsen eines Tagesgeldkontos sind durch das Kreditinstitut theoretisch tagesaktuell änderbar - je nach Situation am Geldmarkt. In der Praxis passiert dies allerdings selten, da das kontoführende Kreditinstitut natürlich darauf bedacht ist seine Kunden zu behalten.
Im Gegensatz zu vielen anderen Konten ist das Tagesgeldkonto nämlich komplett kostenlos und der Kunde kann, sollten die Zinssätze bei einem anderen Institut günstiger sein, jederzeit sein Konto auflösen und kostenfrei zu einem anderen Anbieter wechseln. Da es für Tagesgeldkonten meist keine Kündigungsfristen gibt, kann auch der Kunde sein Konto vom einen auf den anderen Tag auflösen, sollten ihm die Konditionen nicht mehr zusagen. Daher sind Geldinstitute darauf bedacht, die Zinssätze möglichst langfristig stabil zu halten.

Anders als beispielsweise bei einem Girokonto können mit einem Tagesgeldkonto keine Überweisungen auf beliebige andere Konten getätigt werden. Es wird meist ein Referenzkonto hinterlegt, auf welches Auszahlungen ausschließlich getätigt werden können. Dieses ist entweder das bestehende Girokonto bei der Hausbank oder ein Girokonto bei der Bank, die auch das Tagesgeldkonto führt. Das ist auch ein Nachteil, der die theoretisch tagesaktuelle Kündigungsmöglichkeit im gewissen Rahmen einschränkt. Auszahlungen auf das Referenzkonto dauern die üblichen 1 - 3 Werktage, somit kann der Anleger nicht sofort über sein Guthaben verfügen. Vereinzelt gibt Angebote, bei denen der Besitzer eines Tagesgeldkontos mit einer Bankkarte ausgestattet wird. Dadurch ist eine Verfügung über das Guthaben auch am Geldautomaten möglich. Aber auch dann wird die Zahlungsmöglichkeit wie sie bei einer EC-Karte gegeben ist ausgeschlossen.

Anders als beispielsweise beim Sparbuch ist der Verfügungsrahmen nicht eingeschränkt. Es gibt also keine Begrenzung des Überweisungs- oder Abhebungsbetrages auf maximal 2.000 EUR. Auch bei kompletter Inanspruchnahme seines Guthabens fallen keinerlei Strafzinsen an wie beim Sparbuch. Daher ist ein Tagesgeldkonto immer die bessere Möglichkeit, sein Geld zu parken. Die besten Zinssätze erhält man bei Direktbanken. Die ermöglichen ihre besseren Konditionen dadurch, daß diese ihre Kunden nicht durch ein Filialnetz, sondern durch Telefon, Fax oder das Internet betreuen. Transaktionen werden hier online oder telefonisch durchgeführt.

Derzeit findet man am Markt oft Lockangebote von verschiedenen Banken, die für einen Zeitraum von beispielsweise 6 Monaten einen marktunüblich hohen Zinssatz auf das Tagesgeldkonto garantieren, danach aber ihre Zinsen auf normales Niveau oder auch darunter senken. Da vielen der Wechsel ihres Kreditinstitutes immer noch schwer fällt, ist das eine beliebte Methode um neue Kunden zu gewinnen. Profitieren können davon diejenigen, denen ein mehrmaliger Wechsel ihrer Bank nichts ausmacht.

Das auf Tagesgeldkonten eingezahlte Geld unterliegt der Einlagensicherung. Durch EU-Vorschriften sind 90% des eingezahlten Kapitals sicher, beschränkt sich dabei aber bis zu einer Grenze von 20.000 EUR. Die meisten in Deutschland ansässigen Banken haben zusätzlich einen Einlagensicherungsfonds gegründet. Damit sichern die Institute das Kapital der Kunden gegenseitig ab. Die Teilnahme an diesem Fonds ist für Banken freiwillig, daher sollte der Anleger vor Eröffnung eines Tagesgeldkontos überprüfen, ob das Kreditinstitut seiner Wahl diesem angeschlossen ist.

Die richtige Geldanlage ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlagen zu einem passen. Ob eine Anlage mit einem Tagesgeldkonto sinnvoll ist und zum eigenen Anlageziel passt, oder z.B. eine Anlage in Investmentfonds sinnvoller ist, kann durch eine individuelle Bedarfsanalyse eines Experten für Geldanlagen ermittelt werden.

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