Was man über Immobilienfonds wissen sollte. Infos zur Geldanlage in einen Immobilienfond und Überblick über die offenen und geschlossenen Immobilienfonds und deren Eigenschaften.
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Alles zum offenen und geschlossenen Immobilienfonds

Immobilienfonds gehören zu den Investmentfonds und unterteilen sich selbst noch einmal in zwei weitere Gruppen: zum einen der sogenannte „Offene Immobilienfonds“ und zum anderen der „Geschlossene Immobilienfonds“.

Beide Fonds erwirtschaften Ihre Gewinne mit Immobilien, sowohl aus deren Mieteinnahmen wie auch aus den Wertsteigerungen derselben.
Doch hier hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.
Beide Fonds verkaufen zwar an Investoren Anteile an ihren Fonds, wobei hier aber schon der erste Unterschied auftritt.

Denn wo bei einen Offenen Fonds lediglich Fondsanteile vom Anleger erworben werden, sind es bei einem Geschlossen Fonds gleich direkte Unternehmensanteile. Investoren werden beim Offenen Fonds also lediglich Anteilseigner am Fonds, bei einem Geschlossen Fonds werden Sie aber automatisch zu Mitgesellschaftern des Unternehmens. Dieser „kleine“ Unterschied hat sowohl Einfluss auf die steuerliche Belastung des Inhabers, wie auch auf Risiko und Haftung.

Zudem können Offene Fonds direkt an der Börse gehandelt werden, geschlossene Fonds können problematisch im Wiederverkauf werden, da diese nicht täglich an den nationalen oder internationalen Börsen gehandelt werden können.
Dies liegt ganz einfach darin, dass ein Geschlossener Fonds im Gegensatz zu seinem Bruder nur eine begrenzte Anzahl an Anteilen veräußern kann. Nach Erreichen eines gewissen Anlagebetrages dürfen keine weiteren Anteile mehr veräußert werden. Ganz anders als bei einem Offenen Fonds, wo diese Besonderheit nicht besteht.

Vor allem das jeweilige Risiko von Immobilienfonds ist unterschiedlich.
Während Anleger bei einen Offenen Fonds lediglich ihr Anteile riskieren, können bei einen Geschlossenen Fonds – je nach Rechtart der Unternehmung – im Falle eines Konkurses weitere Haftungen auf den Anleger hinzukommen, ganz einfach weil er offizieller Miteigentümer an der Unternehmung ist. Wenn es richtig „schlimm“ wird, kann auch das Privatvermögen des Investors in Gefahr kommen – beispielweise wenn die Fondsgesellschaft lediglich eine GbR ist, bei der alle Gesellschafter auch mit ihren Privateigentum haften müssen.
Sogar bereits erhaltene Gewinne aus einem Geschlossenen Fonds können bei Insolvenz wieder rückfällig werden, um Gläubiger auszahlen zu können.
Natürlich ist auch Laufzeit unterschiedlich. Da Geschlossenen Fonds nicht jederzeit gehandelt werden können, sind Anteile bei einer Verkaufsabsicht bei weiten nicht so einfach zu veräußern wie bei der offenen Variante. Investoren können also möglicherweise auf Ihrer Anlage eine zeitlang „sitzen“ bleiben, weil sie einfach keinen neuen Käufer finden. Zudem können Anteile auch nicht an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden, da der Gesetzgeber hierzu nur die Offenen Fonds gesetzlich verpflichtet hat.

Für vorsichtige Anleger empfiehlt sich also aus mehreren Beweggründen die Form eines Offenen Fonds. Sie sind sicherer, können jederzeit gekauft und verkauft werden und im Falle einer Pleite des Unternehmens ist höchstens die eingezahlte Einlage weg.
Steuerlich können allerdings beide Formen wieder interessant sein.

Die richtige Geldanlage und Fondsauswahl ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlage und Investmentfonds zu einem passen. Ob und welcher Immobilienfonds zum eigenen Anlageziel passt, kann durch eine individuelle Bedarfsanalyse eines Experten für Fondsanlagen ermittelt werden.

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