Festgeldzins - das wichtigste zu Festgeldzinsen
Innerhalb der Geldanlagen gibt es die Form des Festgeldkontos. Dabei handelt es sich um eine spezielle Ausprägung des Termingeldes.
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Bei diesem Festgeldkonto wird das Geld über einen fest gelegten Zeitraum zu einem festgelegten Zinssatz angelegt. Der Zeitraum und der Zinssatz werden im Voraus vertraglich festgehalten, so dass der Anleger warten muss, bis die Laufzeit zu Ende ist. Der festgelegte Zinssatz wird als Festgeldzins bezeichnet. |
Dieser Festgeldzins ist von den Leitzinsen der zuständigen Zentralbank abhängig, d. h. vom allgemeinen Zinsniveau des Geldmarktes und von der Laufzeit der Anlage. Dies bedeutet, dass in Zeiten steigender Leitzinsen das Geld als Tagesgeld investiert werden sollte und in Zeiten fallender Leitzinsen das Festgeldkonto bevorzugen.
Bei fallenden Leitzinsen sollte der Anleger das Festgeldkonto wählen und auch die Anlagedauer über einen langen Zeitraum vereinbaren.
Beim Festgeldkonto ist das Geld fest über den vereinbarten Zeitraum angelegt und der Zinssatz, der durch die Bank gezahlt wird, ist fest. Bei vorzeitiger Beendigung des Vertrages, verfällt in der Regel der Anspruch auf die vereinbarten Festgeldzinsen. Manche Gesellschaften erheben sogar Strafgebühren bei vorfälliger Verfügung. Deshalb sollte Geld nur dann auf einem Festgeldkonto angelegt werden, wenn man sicher ist, dass man dieses über die Dauer der Anlage nicht benötigt.
Die Laufzeiten der Festgeldkonten können von einem Monat bis zu fünf Jahren oder mehr betragen. Auf jeden Fall sollte man beachten, dass, je länger das Geld angelegt wird, um so höher sind die Festgeldzinsen.
Der Unterschied des Festgeldkontos zu einem Tagesgeldkonto liegt darin, dass bei einem Tagesgeldkonto der Anleger täglich über das Geld verfügen kann. Dieses Tagesgeldkonto sollte also von Anlegern gewählt werden, die kurzfristig doch über das angelegte Geld verfügen möchten.
Die Zinsen des Tagesgeldkontos sind nur wesentlich niedriger als bei dem Festgeldkonto. Dies macht das Tagesgeldkonto für viele Anleger interessanter und unkomplizierter. Der Anleger ist an keine Termine und Fristen gebunden, kann jederzeit über sein Geld verfügen und profitiert dennoch von dem hohen Zinsniveau. Erwähnenswert ist, dass Bankgeschäfte nicht über das Tagesgeldkonto erledigt werden können, hierfür wird weiterhin ein Girokonto benötigt.
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Festgeldkonten zeichnen sich dadurch aus, dass der Anleger bereits im Vorfeld genau über die zu erzielenden Erträge Bescheid weiß.
Alternativen zu den Festgeldzinsen sind Anleihen. Bei den Anleihen werden die Zinssätze ebenfalls im Vorfeld vereinbart, doch Schwankungen des Anleihenkurses können für zusätzliche Gewinne genutzt werden.
Die richtige Geldanlage ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlagen zu einem passen. Ob eine Anlage mit Festgeldzinsen sinnvoll ist und zum eigenen Anlageziel passt, oder z.B. eine Anlage in Investmentfonds sinnvoller ist, kann durch eine individuelle Bedarfsanalyse eines Experten für Geldanlagen ermittelt werden.
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