Versicherungsdarlehen - Was bei einem Versicherungsdarlehen zu beachten ist und wie man das günstigsten Versicherungsdarlehen findet.
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Versicherungsdarlehen - Infos zum Versicherungsdarlehn

Hierbei handelt es sich um ein von einer Versicherungsgesellschaft gewährtes Darlehen. Der Darlehensnehmer sichert die Darlehenssumme durch den Abschluss einer Lebensversicherung ab. Dieses Baufinanzierungsdarlehen wird häufig auch als Verrechnungsdarlehen bezeichnet.

Das Versicherungsdarlehen läuft über zwei Konten. Der Darlehensnehmer erhält die vertraglich festgelegte Darlehenssumme. Bei dieser Darlehensvariante werden während der Laufzeit nur die Darlehenszinsen bezahlt. Anstelle der Tilgung zahlt der Darlehensnehmer innerhalb der vereinbarten Laufzeit die Beiträge zur Lebensversicherung.

Die monatlichen Sparraten sind festgelegt. Später tilgt die Ablaufleistung der Lebensversicherung in der Regel die komplette Darlehenssumme.
Die Höhe der Ablaufleistung wird zum Beispiel beeinflusst durch die Laufzeit und der tatsächlich erzielten Rendite der Versicherungsgesellschaft. Die Ablaufleistung ist in der Regel nicht garantiert, weil die Renditen nicht feststehen. Daher besteht die Möglichkeit, dass der aufgenommene Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit nicht komplett getilgt werden kann. In diesem Fall muss normalerweise die Laufzeit verlängert werden, dies verursacht weitere Zinskosten (auf Gesamtschuld).

Bei der Auswahl der Lebensversicherung sollte der Anbieter genau „unter die Lupe“ genommen werden. Wie hoch waren die Renditen in der Vergangenheit? Versicherungsgesellschaften, die niedrige Darlehenszinsen bieten, haben meist nicht die höchste Überschussbeteiligung bei der Lebensversicherung. In vielen Fällen kann der Anbieter des Versicherungsdarlehens vom Anbieter der Lebensversicherung abweichen, so dass man sich die individuell günstigste Variante aussuchen kann.

Unbedingt zu beachten ist die Zinsbindung. Denn eine zu kurze Zinsbindungsfrist und ein unverhofft steigender Zinssatz können teuer werden. Schließlich zahlt der Darlehensnehmer bis zum Ende der Laufzeit keine Tilgung, die Zinsen werden also immer in voller Höhe auf die komplette Gesamtschuld erhoben. Daher sollte man eine möglichst lange Zinsbindung vereinbaren.

Zu berücksichtigen sind auch die Kosten. Denken sollte man auch an die Nebenkosten, die nicht im Effektivzins enthalten sind. Verrechnungsdarlehen bzw. Versicherungsdarlehen sind meist vergleichsweise günstiger, um circa 0,25 Prozent. Allerdings ist die Beleihungsgrenze normalerweise recht niedrig. Zusatzfinanzierungen sind daher manchmal erforderlich.

Von Vorteil ist, dass durch die Lebensversicherung in der Regel der Todesfall abgesichert ist. Der Versicherungsbetrag wird im Todesfall des Versicherungsnehmers an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Diese Variante ist ratsam für Personen, die einen hohen Steuersatz haben bzw. die Immobilie vermieten / verpachten möchten. Für Selbstnutzer ist das Versicherungsdarlehen nicht immer empfehlenswert.

Das optimale Versicherungsdarlehen beinhaltet eine Reihe von Punkten, welche über die Jahre große Unterschiede bei den geleisteten Zinszahlungen ausmachen können. Dabei ist nicht nur der Effektivzins von Bedeutung. Eine Beratung durch einen Experten im Bereich der Versicherungsdarlehn kann über die Laufzeit einige tausend Euro sparen.

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