Darlehenszins - das wichtigste zu Darlehenszinsen
Der Darlehenszins ist allgemein unter dem Namen Nominalzins bzw. Nominalzinssatz bekannt. Manchmal wird der Begriff Darlehenszins im Volksmund für den Effektivzins verwendet. Das ist aber falsch.
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Der Darlehenszins ist der prozentuale Aufschlag auf den zurückzuzahlenden Betrag aus einem Darlehensvertrag. Je nach Art des Darlehens und der Vereinbarung wird der Darlehenszins entweder aus einem Restbetrag oder auf den Gesamtbetrag des Darlehens erhoben. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Kosten für das Darlehen. Bei Annuitätendarlehen wird er meist pro Jahr angegeben. |
Bei der Angabe des Darlehenszinses werden keine Kosten und Gebühren berücksichtigt. Er bezieht sich nur auf den Nominalbetrag des Darlehens. Der Nominalbetrag ist der reine Darlehensbetrag.
Wollen Sie also verschiedene Darlehensangebote vergleichen, sollten Sie nicht nach dem Darlehenszins gehen, sondern nach dem effektiven Jahreszins. Dieser beinhaltet alle anfallenden Kosten und muss zwingend auf einem Angebot angegeben sein.
Die Höhe des Darlehenszinses richtet sich nach den allgemeinen marktüblichen Zinskonditionen. Dabei sind die Zinsen schwankend. Es kann allerdings auch ein fester Zinssatz für den gesamten Zeitraum vereinbart werden.
Ob die Wahl auf einen variablen oder festen Zins fällt, obliegt dem Kreditnehmer. Kurzfristige Darlehen können von einem variablen Darlehenszins profitieren, da die Kosten unter Umständen gering halten werden können. Bei langfristigen Darlehen, also beim Hausbau oder Immobilienkauf, schafft ein festgelegter Zins eine überschaubare und kalkulierbare Situation. Mit einem Vorschaltdarlehen kann zunächst für zwei bis drei Jahre eine feste Zinsbindung vereinbart werden. Wird diese Form gewählt, ist darauf zu achten, dass die Zinsen auf einem niedrigen Niveau sin. Andernfalls lohnt sich eine derartige Vorgehensweise nicht. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist wird ein neuer Zinssatz vereinbart.
Bei Hypothekendarlehen ist beispielsweise eine Schwankung des Darlehenszinses gegeben. Bei einem Bausparvertrag ist der Darlehenszins während der gesamten Darlehenslaufzeit fest. Dies liegt daran, weil sich Bausparkassen am Kapitalmarkt nicht refinanzieren müssen, wie das bei anderen Darlehensgebern der Fall ist.
Vorhandene Sicherheiten wirken sich auf den Darlehenszins positiv aus. Umso wertvoller diese sind, umso besser.
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Das optimale Darlehen beinhaltet eine Reihe von Punkten, die über die Jahre große Unterschiede bei den geleisteten Zinszahlungen ausmachen können. Dabei ist nicht nur der Darlehenszins von Bedeutung. Eine Beratung durch einen Experten im Bereich der Immobilienfinanzierung kann über die Laufzeit einige tausend Euro sparen.
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