Versicherungspflichtgrenze - Die wichtigsten Regelungen zur Versicherungspflichtgrenze und welche Versicherungspflichtgrenzen es gibt.
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Infos zum Thema Versicherungspflichtgrenze

Als Versicherungspflichtgrenze wird die Höhe des jährlichen Bruttoarbeitsentgelts bezeichnet. Wer unter der Versicherungspflichtgrenze verdient, unterliegt der Versicherungspflicht bei den gesetzlichen Krankenkassen.

2007 liegt diese Versicherungspflichtgrenze bei 47.700 Euro, was einem monatlichen Verdienst von 3.975 Euro entspricht. In 2008 steigt diese Versicherungspflichtgrenze auf 48.150 Euro, was monatlich 4012,50 Euro entspricht. Liegt das Bruttoarbeits-entgelt über der Versicherungspflichtgrenze, können sie zwischen der freiwillig gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Kranken­versicherung wählen.

Die privaten Krankenversicherer bieten gerade jungen Personen günstige Tarife an, doch es gibt einige wichtige Punkte zu beachten. Zum einen ist der Gesundheitszustand der zu versichernden Person ausschlaggebend und auch das Eintrittsalter. Ist eine Person gesundheitlich angeschlagen, was für die private Krankenversicherung hohe Kosten bedeuten würde, kann diese einfach abgelehnt werden. Bei Krankheiten, die für die PKV kein allzu hohes Kostenrisiko bedeuten, wird ein Risikozuschlag erhoben. Der monatliche Beitrag richtet sich auch nach dem Geschlecht des Versicherungsnehmers. Frauen müssen höhere Beiträge zahlen als Männer.

Die Versicherungspflichtgrenze wird jährlich von der Bundesregierung durch die Rechtsverordnung neu festgelegt. Hierbei wird das Verhältnis der Entwicklung von der Bruttolohnsumme und der Bruttolohngehaltssumme pro beschäftigten Arbeitnehmer von dem vorvorherigen Kalenderjahr zu dem vorherigen Kalenderjahr angepasst.

Die Gesundheitsreform von 2007 gibt jedoch vor, dass ein gesetzlich Versicherter erst dann frei wählen kann, wenn sein Einkommen in den letzten drei Kalenderjahren jeweils die Jahresarbeitsentgeltsgrenze überschritten hat. Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Einkommen im Folgejahr ebenfalls über der Versicherungspflichtgrenze liegen muss.

Wird dagegen im laufenden Kalenderjahr die Jahresarbeitsentgeltgrenze mit dem Einkommen unterschritten, tritt die Versicherungspflicht bei der gesetzlichen Krankenkasse wieder direkt in Kraft.

Eine private Krankenversicherung kann insbesondere für Angestellte über der Versicherungspflichtgrenze und Selbständige eine sinnvolle Angelegenheit sein. Durch die Vielzahl an Anbietern ist es aber nicht leicht, die optimale Privatversicherung für die eigenen speziellen Belange zu finden. Hier sollte der Rat von einem Experten hinzugezogen werden.

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