Haustierversicherung - welche Haustierversicherungen wichtig sind
Wer Tiere hält, wie zum Beispiel Pferde oder Hunde, sollte eine Haustierversicherung, die meist Tierhalterhaftpflichtversicherung genannt wird, abschließen.
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Kleintiere Haustiere wie Mäuse, Hamster oder Meerschweinchen etc. brauchen nicht extra abgesichert werden sofern man über eine Privathaftpflichtversicherung verfügt. Schnell ist es passiert und der Fall tritt ein, dass ein Tier einen Schaden anrichtet. Da man in Deutschland grundsätzlich haftbar ist, haftet man mit seinem gesamten Vermögen. |
Wenn es sein muss, sein Leben lang. Tiere sind generell unberechenbar, schnell ist es passiert, dass sich ein Hund bedroht fühlt und unvorhergesehen zubeißt. Auch kranke Tiere können ungewöhnlich aggressiv sein und scheinbar grundlos, irgendwelche Menschen, angreifen.
Pferde, welche aufschrecken und in Menschenmengen rasen, können enorme Schäden verursachen. Ein Mensch welcher von den Hinterhufen eines ausschlagenden Pferdes getroffen wird, kann schnell Querschnittsgelähmt sein. Einen solch schlimmen Fall kann man gar nicht bezahlen und der behinderte Mensch muss sehen wo er bleibt.
Also ist der Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung für Pferde allein schon aus moralischen Gründen ratsam. Das Verschulden der Tierhalter spielt bezüglich der Haftung der Versicherung keine Rolle.
Der Begriff Haftpflicht leitet sich nicht dadurch ab, dass es eine generelle gesetzliche Verpflichtung gibt seine Tiere zu versichern. Ausnahme bildet hierbei Berlin, dort müssen alle Hunde, welche nach dem 01. Januar 2005 angeschafft wurden gesetzlich versichert werden.
Die Versicherung bestimmter Hunderassen wird in Brandenburg, Saarland, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt verlangt. In Bayern und Brandenburg bekommen Sie nur die Erlaubnis zur Haltung von Kampfhunden wenn Sie einen Tierhaftpflichtversicherung-Nachweis erbringen.
Einen Kampfhund wie einen Mastiff, Pitbull oder Staffordshire-Terrier zu versichern ist wesentlich teurer als die Versicherung ungefährlicherer Hundearten. Daher kommt es, dass sich viele Kampfhundhalter eine Versicherung ihres Tieres, im Nachhinein nicht leisten konnten und somit die Tiere von den Behörden entzogen wurden.
Bei Abschluss einer Tierhalterhaftpflicht ist es ratsam eine hohe Versicherungssumme zu wählen da die Tiere hohe Schadenssummen verursachen können. Man sollte außerdem nicht nur auf die Prämien, welche in ihrer Höhe sehr unterschiedlich sind, achten sondern auch die Leistungen im Auge behalten und vergleichen. Ratsam ist es die Prämien jährlich zu begleichen, da dann keine Ratenzuschläge berechnet werden.
Außerdem ist es dringend notwendig bei Versicherern alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass eine Frage nicht wahrheitsgemäß beantwortet wurde, muss die Versicherung nicht zahlen. Das wird sie dann, im Regelfall, auch nicht tun.
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Sollte sich ein Schaden einstellen muss dieser unverzüglich dem Versicherer gemeldet werden. Wichtig hierbei ist, den Hergang genau und wahrheitsgemäß zu beschreiben. Die Versicherung prüft dann ob ein Schadensanspruch besteht und zahlt den Schaden. Sollte die Versicherung zu dem Schluss kommen, dass die Forderung des Geschädigten nicht berechtigt ist wird ein Anwalt gestellt. Ebenfalls werden anfallende Prozesskosten übernommen wenn es zu einem Prozess über den Haftungsanspruch kommt.
Haustierversicherungen können eine sinnvolle Angelegenheit sein. Durch die Vielzahl an Anbietern ist es aber nicht leicht, die günstigste Haustierversicherung für die eigenen Belange zu finden. Hier sollte ein Vergleich der verschiedenen Versicherungen durchgeführt werden.
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