Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung - Die wichtigsten Regelungen zur Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung und wann Gewässerschadenhaftpflichtversicherungen sinnvoll sind.
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Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung

Bei der Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung stehen Anlagen, die zur Lagerung von gewässerschädlichen Stoffen genutzt werden, im Mittelpunkt.

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung schützt den Versicherungsnehmer, also den Inhaber beziehungsweise Betreiber solcher Anlagen, vor den Schadensersatzansprüchen dritter Personen, die im Zusammenhang mit derartigen Anlagen entstanden sind. Normalerweise deckt die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden.

Da es sich hierbei vor allen Dingen um Ölheizungsanlagen beziehungsweise Öltanks handelt, ist auch die Bezeichnung Öltankhaftpflicht-Versicherung üblich.
Ein Leck im Öltank beziehungsweise das auslaufende Heizöl bedeutet für den Besitzer dieser Anlage eine extreme finanzielle Belastung, denn ein Liter Heizöl verseucht bis zu 1 Million Liter Wasser. Laut Wasserhaushaltsgesetz ist die Haftung des Öltankinhabers unbegrenzt, dass heißt dieser haftet in voller Höhe und zwar auch, wenn kein eigenes Verschulden vorliegt.

Im versicherten Schadensfall übernimmt die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung unter anderem die Kosten für die Entnahme von Bodenproben, Gutachtergebühren, Prozesskosten sowie die Kosten für das Abtragen und den Abtransport von verseuchtem Boden. Die Gewässerschadenhaftpflicht-Versicherung schützt also den Versicherungsnehmer vor den finanziellen Folgen eines Ölschadens.

Nicht abgesichert sind zum Beispiel Schäden, die durch Vorsatz, Krieg oder innere Unruhen verursacht wurden. Ausgenommen sind außerdem Schäden, die durch die Nutzung von Kraftfahrzeugen, Luftfahrzeugen oder Wasserfahrzeugen entstanden sind sowie Eigenschäden, wobei diese oft mitversicherbar sind. Der Einschluss von Eigenschäden führt in der Regel zu einer Erhöhung der Versicherungsbeiträge.

Die Versicherungsprämie ist beispielsweise abhängig von der festgelegten Deckungssumme, der Größe der Anlage und dem Standort, also oberirdisch oder unterirdisch. Eine Selbstbeteilung ist in den meisten Fällen möglich und mindert die Beitragshöhe.

Gewässerschadenhaftpflichtversicherungen (Öltankhaftpflichtversicherungen) bieten eine Vielzahl an Tarifen und Leistungsoptionen zu verschiedensten Risiken. Auch durch die Vielzahl von Anbietern ist es nicht leicht, die günstigste Gewässerschadenhaftpflichtversicherung zu finden. Hier hilft unser Preis-Leistungs-Rechner. Die beste Versicherung können Sie gleich online beantragen!

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