Brandversicherungen - das wichtigste zur Brandversicherung
Bei der Brandversicherung oder auch Feuerversicherung genannt, handelt es sich um eine Versicherung die Risiken, die durch Feuer entstehen können, abdeckt.
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Die Brandversicherung ist nicht für Privatpersonen eine sinnvolle Versicherung, sondern auch für die meisten Unternehmen. In erster Linie werden mit der Feuerversicherung Immobilien gegenüber einem Brand abgedeckt. |
Die Immobilien sind durch die Brandversicherung nicht nur gegen Feuer, welches durch technisches Gebrechen entsteht abgesichert, sondern auch gegen Schadensfälle aufgrund von elementaren Ereignissen, wie zum Beispiel Blitzschlag, und Brandstiftung.
Bei Brandstiftung versucht die Versicherung allerdings den Täter zu ermitteln und sich die Leistungen von diesem ersetzen zu lassen. Lediglich, wenn der Eigentümer der Immobilie selbst als Brandstifter überführt wird, kann die Versicherung den Schadensausgleich verweigern.
Meist wird die Brandversicherung nicht als Einzelversicherung abgeschlossen, sondern in Kombination mit anderen Versicherungssparten. So ist die Brandversicherung beispielweise in der Gebäudeversicherung in der Regel erhalten oder auch in der Hausratversicherung. Im letzteren Fall wird allerdings nicht die Immobilie abgesichert, sondern der Hausrat des Versicherungsnehmers.
Bis Mitte des Jahres 1994 gab es bestimmte Gebiete innerhalb Deutschland, in denen die Brandversicherung als Monopolversicherung eingerichtet wurde und deren Verwaltung Beamte übernahmen. Innerhalb dieser Gebiete mussten die Besitzer von Gebäuden, eine Brandversicherung abschließen. Heute dagegen ist der Abschluss einer solchen Versicherung auf freiwilliger Basis. In der Zwangsversicherung war jedoch nicht nur der Schutz gegen Feuer enthalten, sondern auch gegen andere Elementarschäden, wie Erdbeben oder Hochwasser.
Bei den meisten Versicherungsunternehmen können die Risiken solcher Elementarschäden nicht abgesichert werden, da in einem Schadensfall viel zu viele Kunden davon betroffen wären, so dass die jeweiligen Rücklagen der Versicherung für die Schäden nicht ausreichen würden. Die Monopolversicherungen wurden durch das EU-Recht, zudem die Bundesrepublik Deutschland ihre Zustimmung gab, untersagt.
Die Beiträge bzw. Prämien zur Brandversicherung richten sich vor allem nach dem Schätzwert der Wiedererrichtung bzw. der Wiederanschaffung. Grundsätzlich muss darauf geachtet werden, dass dieser Schätzwert nicht zu niedrig angesetzt wird, denn sonst liegt im Schadensfall eine Unterdeckung vor und die Leistungen von der Versicherung belaufen sich nur auf einen prozentualen Anteil des Schadens.
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Sein Gebäude oder seinen Hausrat sollte heute jeder vor Feuer versichern. Dies gilt für Bauherren bereits in der Bauphase. Diese sogenannte Feuerrohbauversicherung wird meist für 12 Monate beitragsfrei gewährt, wenn sich der Versicherungsnehmer auf eine Wohngebäudeversicherung mit fünfjähriger Laufzeit einlässt. Denn nichts ist schlimmer, wenn das Haus gerade steht und ein Brand alles zerstört, wer da keine Versicherung hat, der kann den Schaden zumeist nicht aus eigener Tasche begleichen. Auch wenn die Schäden des privaten Hausrats nicht ganz so hoch sein sollten, wie bei einer Immobilie, ist auch hier die Feuerversicherung ratsam. Denn wenn man einmal den Wert des kompletten Hausrats zusammen rechnet so kommt man schnell auf mehrere zehntausend Euro.
Brandversicherungen können eine sinnvolle Angelegenheit sein. Durch die Vielzahl an Anbietern ist es aber nicht leicht, die günstigste Brandversicherung für die eigenen speziellen Belange zu finden. Hier sollte ein Vergleich der Versicherungen durchgeführt werden.
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