Tagesgeldzinsen - Infos zu Tagesgeldzinsen mit Tagesgeldkonto Vergleich und was beim Tagesgeldzins beachtet werden sollte.
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Tagesgeldzins - das wichtigste zu Tagesgeldzinsen

Tagesgeldzinsen werden auf einem Tagesgeldkonto gezahlt. Dieses Tagesgeldkonto funktioniert wie ein Girokonto, wobei es jedoch Unterschiede gibt.

Der Kunde zahlt einen bestimmten Geldbetrag auf das Tagesgeldkonto, welches dann Zinsen erwirtschaftet. Diese Zinsen werden als Tagesgeldzinsen bezeichnet. Bei dem Tagesgeldkonto fehlt im Gegensatz zu dem Girokonto die Zahlungsfunktion. Von dem Tagesgeldkonto können normalerweise keine Überweisungen oder Abhebungen an Bankautomaten vorgenommen werden.

Wer über das Geld des Tagesgeldkontos verfügen möchte, muss eine Überweisung auf ein Referenz-Girokonto tätigen, von dem er dann das Geld abheben kann. Deshalb ist ein Tagesgeldkonto nur in Zusammenhang mit einem Girokonto möglich. Die Tagesgeldzinsen betragen in der Regel zwischen 2 und 5 % pro Jahr, in Einzelfällen können die Tagesgeldzinsen sogar bis zu 6 % betragen. Somit erwirtschaftet ein Tagesgeldkonto mehr Erträge als ein Girokonto oder das klassische Sparbuch. Die Zinshöhe ist stets von dem Zinsniveau am Geldmarkt abhängig.

Da fast 90 % der Deutschen ihr Geld immer noch in Sparbüchern anlegen, sieht man, dass viele Milliarden Euro Zinserträge nicht durch die Sparer in Anspruch genommen werden, da das Sparbuch nur etwa Zinsen in Höhe von 0,5 % abwirft. Die Tagesgeldzinsen des Tagesgeldkontos sind von den marktüblichen Zinsschwankungen abhängig. Bei steigenden Zinsen am Geldmarkt wird aus das Tagesgeld besser verzinst. Bei fallenden Geldmarktzinsen fallen auch die Zinsen für das Tagesgeldkonto. Deshalb sollte man zu Zeiten der Niedrigzinsphasen in Tagesgeld investieren, damit der Anleger von den steigenden Zinssätzen profitieren kann.

Im Vergleich zu anderen Geldanlagen, wie beispielsweise Aktien oder Fonds besteht für den Anleger keinerlei Risiko. Zwar sind die Erträge eines Tagesgeldkontos wesentlich geringer, doch der Anleger hat seine investierte Summe zuzüglich der Tagesgeldzinsen immer sicher.
Die Gutschrift der Tagesgeldzinsen ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Manche Kreditinstitute schreiben die Tagesgeldzinsen monatlich gut, andere verrechnen vierteljährlich und andere Kreditinstitute schreiben die Zinsen nur einmal jährlich gut. Um von dem Zinseszinseffekt zu profitieren, sollte man am Abschluss darauf achten, dass die Tagesgeldzinsen monatlich gut geschrieben werden.

Die richtige Geldanlage ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlagen zu einem passen. Ob eine Anlage mit Tagesgeldzinsen sinnvoll ist und zum eigenen Anlageziel passt, oder z.B. eine Anlage in Investmentfonds sinnvoller ist, kann durch eine individuelle Bedarfsanalyse eines Experten für Geldanlagen ermittelt werden.

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