Renditevergleich - Infos zur Geldanlage mit Renditevergleich und warum Renditevergleiche wichtig sind für den Anlageerfolg.
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Renditevergleich von Geldanlagen

Bei einer Geldanlage spielen Sicherheit, Rendite und steuerliche Effekte eine entscheidende Rolle. Es gibt eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten, deshalb ist es wichtig, sich vorher professionell beraten zu lassen.

Fonds sind eine Möglichkeit der Vermögensbildung. Geldmarktfonds investieren in Geldmarktpapiere (Wertpapiere etc.) und weisen somit ein geringeres Risiko aber auch eine vergleichsweise geringe Rendite aus. Die Gelder können kurzfristig angelegt werden.

Die Rendite wird durch den Ausgabeaufschlag sowie die Managementgebühren geschmälert, in der Regel werden auch Rabatte angeboten.
Rentenfonds legen das Fondsvermögen in festverzinsliche und variabel verzinsliche Wertpapiere an, die von Staaten oder Unternehmen herausgegeben werden. Die Rendite fällt gegenüber Geldmarktpapieren höher aus, die Sicherheit hängt von der Zuverlässigkeit der Schuldner, der Währung und der Laufzeit ab. Auch hier ist durch den anfallenden Ausgabeaufschlag und die Managementgebühren eine längere Laufzeit sinnvoll.
Aktienfonds investieren überwiegend in Aktien und sind vor allen Dingen für wachstumsorientierte Anleger interessant. Die Rendite liegt wesentlich höher als bei Geldmarkt- und Rentenfonds, das Risiko, das bei kurzfristig gehaltenen Anteilen hoch ist, kann längerfristig relativiert werden.
Geldmarkt- und Rentenfonds erzielen Einkünfte aus Zinsen und Kursgewinnen, Aktienfonds aus Dividenden und Kursgewinnen. Die Zinsen sind nach Ausschöpfung des Steuerfreibetrages voll steuerpflichtig, Dividenden werden zur Hälfte (Halbeinkünfteverfahren) versteuert. Kursgewinne sind steuerfrei, wenn die Anteile mindestens 12 Monate gehalten wurden.
Ab dem 01.01.2009 unterliegen Zinsen, Dividenden und Kursgewinne der Abgeltungssteuer (25 %).

Kapitallebensversicherungen dienen der Absicherung im Todesfall und zur Vermögensbildung, sie haben lange Vertragslaufzeiten und sind in der Regel mit einer Gesundheitsprüfung verbunden.
Klassische Lebensversicherungen investieren in Immobilien und festverzinsliche Wertpapiere, also risikoarme Anlagen. Der Garantiezins liegt nur noch bei 2,25 % und mit den Zinsüberschüssen (nicht garantiert) könnte die Rendite 4% bis 5 % betragen.
Fondsgebundene Lebensversicherungen legen in Investmentfonds an, wobei deutsche Lebensversicherer nicht mehr als 35 % der Beiträge in Aktien investieren dürfen. Sie garantieren nur die Todesfallleistung. Die Rendite fällt in der Regel höher aus als bei der klassischen Lebensversicherung, kann aber für Versicherte, da im Erlebnisfall die Fondsanteile zum Tageskurs verkauft werden, auch Verluste bringen.
Kapitallebensversicherungen sind nicht flexibel und führen bei Vertragskündigung in den ersten Jahren zu großen Verlusten. Sie sind nur sinnvoll, wenn Hinterbliebene finanziell abgesichert werden sollen.
Erträge aus Kapitallebensversicherungen müssen, wenn die Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr erfolgt, zur Hälfte versteuert werden - gilt für Verträge, die nach dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden. Erfolgt die Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr, unterliegen die Erträge der vollen Besteuerung.

Die Riester-Rente und die Rürup-Rente sind wichtige Grundsteine der privaten Altersvorsorge. Vorteile sind hierbei, je nach persönlicher Situation, die staatlichen Zulagen und Steuerersparnisse. Bedingung für die staatliche Förderung ist der Abschluss eines förderfähigen Sparvertrages, dazu zählen Riester: Bank- und Fondssparpläne, Direktversicherungen, Pensionskassen, private Rentenversicherungen und Pensionsfonds sowie Rürup: fondsgebundene und konventionelle Lebensversicherungen.
Die Auszahlung erfolgt in Form einer monatlichen Leibrente, eine Einmalzahlung bis zu 30 % des Sparvermögens ist bei der Riester-Rente möglich.

Die Rendite hängt vom förderfähigen Sparvertrag sowie den anfallenden Kosten ab. Ebenso spielt das Lebensalter eine große Rolle. Riester-Fondssparpläne bieten höhere Gewinnchancen, sind allerdings mit höheren Risiken behaftet. Durch längere Laufzeiten können die Kursschwankungen besser abgefangen werden, das Risiko wird dadurch minimiert, demzufolge sind Riester-Fondsparpläne vor allen Dingen für jüngere Sparer zu empfehlen.

Für ältere Sparer sind beispielsweise Riester-Banksparpläne sinnvoller, sie sind sehr sicher, flexibel und haben in der Regel gute Renditechancen. Nachteil, es gibt noch keine flächendeckenden Angebote.
Riester-Rentenversicherungen sind wenig flexibel und die Rentengarantie führt zu erhöhten Kosten. Der Sparanteil wird mit 2,25 % verzinst (garantiert), dazu kommen noch nicht garantierte Überschüsse.
Bei der Riester-Rente besteht Handlungsbedarf. Für Arbeitslose und Geringverdiener, die in der Riester-Rente ein zusätzliches Einkommen im Alter sahen, wird diese Altersvorsorge oftmals sinnlos. In vielen Fällen wird bei diesem Personenkreis die gesetzliche Rente für den notwendigen Lebensunterhalt nicht ausreichen, sie erhalten noch Grundsicherung. Bei der Berechnung wird die Riester-Rente mit angerechnet, dass heißt, sie werden die gleiche Mindestrente bekommen wie diejenigen, die keine Riester-Rente abgeschlossen haben. Sie haben also jahrelang umsonst vorgesorgt.

Die Rürup-Rente ist für alle Personen zugängig und vor allem wegen der Steuerersparnisse für Besserverdienende eine interessante Altersvorsorge. Bei der konventionellen Rürup-Rente fällt die Gesamtverzinsung eher gering aus, durch die Zinsgarantie ist sie aber für sicherheitsorientierte Anleger geeignet. Bei der fondsgebundenen Rürup-Rente wird der Sparbetrag in Investmentfonds investiert. Diese ist nur bei längeren Laufzeiten zu empfehlen, kurze Laufzeiten bergen ein zu hohes Risiko.

Die private Rentenversicherung ist als Altersvorsorge aber auch als Geldanlage für sicherheitsorientierte Anleger interessant. Mit einer privaten Rentenversicherung  können auf Grund gestiegener Lebenserwartungen und den niedrigen Zinssätzen am Kapitalmarkt nur noch geringe Renditen erzielt werden. Dazu kommen noch Überschüsse, die der Versicherer erzielt, diese sind aber nicht garantiert.
Der Vorteil besteht im Kapitalwahlrecht. Bei der später beginnenden Rente erfolgt die Einzahlung über eine bestimmte Laufzeit und nach Vertragsablauf kann zwischen einer lebenslangen Rentenzahlung oder einer Einmalzahlung entschieden werden. Bei einer Sofortrente erfolgt einmalig die Einzahlung eines größeren Betrages und ab dem Folgemonat wird eine monatliche Rente gezahlt.
Leibrenten und andere Rentenleistungen unterliegen der nachgelagerten Besteuerung.

Die richtige Geldanlage und Fondsauswahl ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlage zu einem passen. Ob und welcher Fonds zum eigenen Anlageziel passt, kann durch einen individuellen Renditevergleich eines Experten für Geldanlagen ermittelt werden.

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