Medienfonds - Infos zur Geldanlage in Medienfonds und was bei der Medienfond - Auswahl am wichtigsten ist für den Anlageerfolg.
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Medienfonds - das wichtigste zum Medienfond

Filmfonds oder auch Medienfonds genannt, dienen weitestgehend zur Finanzierung von Filmen und TV-Produktionen.

Es gibt verschiedenen Arten von Filmfonds. Zu nennen sind hierbei beispielsweise Eigenkapitalfonds oder Fremdkapitalfonds.
Bei den Eigenkapitalfonds wird das eingezahlte Kapital dazu verwendet, die im Laufe der Zeit angefallenen Kosten der Produktion auszugleichen. Die Haftung des Anlegers liegt nur in dem eingezahlten Kapital.

Bei Fremdkapitalfonds haftet der Anleger über das aufgenommene Fremdkapital - samt Zins und Tilgung. Bei Fremdkapitalfonds sollte der Anleger darauf achten, dass er entsprechend abgesichert ist.
Das Risiko bei der Investition in einen Filmfonds ist sehr hoch. Für den Anleger ist die Filmbranche nur schwer durchschaubar. Er ist auf den Fondsanbieter angewiesen. Daher sollten bei Einstieg in einen solchen Fonds Erkundigungen über den Fondsanbieter eingeholt werden, beispielsweise inwiefern er Einfluss auf die Produktion hat.
Zudem sollte der Fondsanbieter in der Lage sein, die Anteile, die der Anleger in die Filmproduktion investiert hat, vorzeitig weiterzuverkaufen, da es in der Regel nicht möglich ist, das eingebrachte Kapital nach Bedarf abzuführen oder vor Ablauf zu kündigen.

Dem hohen Risiko dieser Anlagevariante steht die Möglichkeit einer hohen Rendite gegenüber. Ist der Film nach der Veröffentlichung erfolgreich, so kann mit hohen Erträgen gerechnet werden.
Auch während der Produktion kann ein Filmfonds zu Gunsten der Anleger fungieren, da ein Steuervorteil besteht.
Während ein Film produziert wird, können die Herstellungskosten nicht bilanziert werden, da es sich bei einem Film um ein immaterielles Wirtschaftsgut handelt.
Die Kosten für die Produktion werden direkt als Aufwand gebucht, was zu einer Minderung der Steuerlast führt.
Vor Eintritt sollte man sich bei jedem Filmfonds individuell beraten lassen, um zu wissen wie sich der Fond steuerlich begünstigend auswirkt.

Der größte Nachteil von Filmfonds liegt in der Abhängigkeit des Erfolges der Produktion. Wird der Film von den Zuschauern nicht angenommen, kann sich der Anleger glücklich schätzen, wenn er wenigstens sein eingesetztes Kapital zurückbekommt. Ferner sind Filmfonds wie oben beschrieben keine flexible Anlagemöglichkeit. Investiert man in diese Fonds, ist ein Wiederverkauf in den meisten Fällen nicht möglich.

Abschließend sollte man sich an folgende Kriterien halten, um das Risiko zu weitestgehend zu minimieren. Zum einen sollte man sich wie oben beschrieben über die Seriosität des jeweiligen Fondsmanagers informieren, unter anderem auch darüber, welche steuerlichen Vorteile sich für den Anleger ergeben können.
Zum anderen lohnt sich ein Blick in das Sicherheitenkonzept, in dem festgeschrieben ist, was mit dem eingezahlten Kapital passiert, wenn die Produktion vorzeitig abgebrochen wird, oder wer die Verwertungsrechte hat.

Letztlich gilt, dass die Entscheidung für den Einstieg in einen Filmfonds von dem jeweiligen Risiko abhängig gemacht werden sollte. Abhängig davon ist natürlich die persönliche und finanzielle Konstitution, die festlegt, wie man das Risiko im Falle des Eintretens kompensieren kann.

Die richtige Geldanlage und Fondsauswahl ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlage und Investmentfonds zu einem passen. Ob und welcher Medienfonds zum eigenen Anlageziel passt, kann durch eine individuelle Bedarfsanalyse eines Experten für Fondsanlagen ermittelt werden.

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