Garantiefonds - das wichtigste zum Garantiefond
Auch die Garantiefonds gehören zu der Gruppe der Investmentfonds, haben aber im Gegensatz dazu eine besonders für Anleger sehr interessante Besonderheit.
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Und diese Besonderheit ist eine Garantie. Und diese Garantie besagt, daß der Anleger nach einer vorher festgelegten Laufzeit sein bei Laufzeitbeginn eingezahltes Kapital ohne Agio beziehungsweise eine bestimmte prozentuale Summe von seiner Einzahlung, beispielsweise 96 Prozent, zurückerhält. |
Dabei ist es vollkommen gleichgültig, wie und ob sich der Kurs des Fonds während seiner Laufzeit verändert, sowohl positiv wie auch negativ. Es ist daher bei einem Garantiefonds unerheblich, wenn er einmal auch ins Minus rutscht, was bei jedem anderen Fonds ja auch passieren kann.
Wichtig für den Anleger ist nur die vorab garantierte Rückzahlung bei Ende der Laufzeit.
Natürlich wird der Investor auch bei einem Garantiefonds an einer positiven Kursentwicklung beteiligt, schließlich legt deswegen sein Geld ja auch an.
So werden die Investoren mit einer vorher festgelegten sogenannten Partizipationsquote an der Kursentwicklung seines Fonds beteiligt. Wie bei anderen Fonds auch richten sich die möglichen Gewinne nach dem jeweiligen Aktienindex und den handelnden Märkten.
Das Garantie, das dabei dem Investor versprochen wird, ist eigentlich ganz simpel zu erklären. Die Risiken von Kursschwankungen an den Börsen versuchen die Fondsmanager mit Options- und diversen Absicherungsstrategien auszugleichen und abzusichern. Diese Absicherung kaufen sich die Fondsmanager von einem Direktinvestment gegen eine geringer ausfallende Rendite. Man legt also vollkommen bewusst großen Wert auf Sicherheit, dies aber auf Kosten der Gewinnchancen.
Eine zweite Möglichkeit der Absicherung ist die Kapitalanlage in festverzinsliche Wertpapiere. Und zwar legt man hier soviel Kapital an, wie zum Ende der Laufzeit eben gerade nötig ist, um die garantierte Rückzahlung zu ermöglichen. Das restliche Kapital steht für risikoreichere Anlagen dann frei zur Verfügung, wie etwa Optionen.
Vor allen in letzter Zeit weisen Experten immer wieder darauf hin, wie „gut“ Garantiefonds geworden sind. Mittlerweile liegt die garantierte Rückzahlung nicht mehr bei lediglich 80 bis 90 Prozent wie früher, sonder bei 100 Prozent.
Nebenbei werden natürlich noch die jeweilig erreichten Kursgewinne an den Investor weitergegeben.
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Wer also auf Nummer sicher gehen will, der dürfte bei einem Garantiefonds bestens aufgehoben sein und muss sich zudem nicht wirklich selbst mit Kursen und Börsennews beschäftigen.
Die richtige Geldanlage und Fondsauswahl ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlage und Investmentfonds zu einem passen. Ob und welcher Garantiefonds zum eigenen Anlageziel passt, kann durch eine individuelle Bedarfsanalyse eines Experten für Fondsanlagen ermittelt werden.
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