Fonds ohne Ausgabeaufschlag - Wie bekommt man Fonds ohne Ausgabeaufschlag und worauf sollte man achten.
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Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Bei einem Fond handelt es sich um ein aufgelegtes Sondervermögen, in dem Gelder von Anlegern gesammelt und verwaltet werden. D. h. in einen Fond kann jeder einzahlen, der von Gewinnen an der Börse profitieren, jedoch sich nicht mit Aktien beschäftigen möchte.

Der Anleger kauft sich Fonds, die von den so genannten Fondsmanagern zusammen gestellt wurden, um optimale Gewinne zu erzielen. Doch beim Kauf eines Fonds fällt häufig ein Ausgabeaufschlag an, der dazu verwendet wird, die Vermittlungsprovisionen des Maklers zu zahlen.

In der Regel beträgt der Ausgabeaufschlag zwischen 3 und 6 Prozent des Kaufpreises. Er richtet sich nach dem preislichen Unterschied zwischen dem Verkaufspreis und dem Rückkaufswert. Der Ausgabeaufschlag kann auch als Beratungs- und Vermittlungsgebühr des Fondsverkäufers oder –vermittlers gesehen werden. Der Ausgabeaufschlag errechnet sich durch den Unterschied des Fonds-Ankaufwertes und dem Fond-Rückkaufwertes. Eine andere Bezeichnung für den Ausgabeaufschlag ist Agio.

Doch es gibt auch Fonds ohne den Ausgabeaufschlag. Bei solchen Fonds verzichtet der Anleger auf eine Beratung und managt sein Fondsdepot selbst online. Dadurch kann er seinen Ausgabeaufschlag reduzieren oder minimieren. Gerade bei großen Anlagesummen eines Fondskaufs machen sich diese fehlenden Kosten bemerkbar. In diesen Fällen muss man sich fragen, von was dann der Fondsvermittler lebt. Er erhält von den Fondsgesellschaften eine so genannte Bestandsprovision.

Möchte man Fonds erwerben und kennt sich mit der Materie nicht aus oder die Zeit erlaubt es nicht, sich selbst darum zu kümmern, sollte man von dieser Art der Anlage ohne Beratung absehen. Denn es bedeutet schon einiges, sich um die einzelnen Fonds zu kümmern, sich über ihre Entwicklung zu informieren und die Risiken abzuwägen.
Gerade im Bereich der Geldmarktfonds werden in der Regel keine Ausgabeaufschläge erhoben, da diese Fonds meist nur eine geringe Wertentwicklung haben.
Meist sind Fonds, die eine hohe Wertentwicklung in Aussicht stellen, mit dem Ausgabeaufschlag verbunden.
Bei Fonds, die ohne Ausgabeaufschlag erworben werden können, handelt es sich meist um so genannte B2B-Depots. Bei diesen B2B-Depots können Anleger die Fonds zu den gleichen oder ähnlichen Konditionen wie bei der Bank erwerben, jedoch ohne den Ausgabeaufschlag. Bei diesen Banken handelt es sich teils um die Töchtergesellschaften bekannter Banken, die diese Abwicklung übernehmen.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag werden als Trading Fonds oder No-Load-Fonds bezeichnet. Meist werden bei den Fonds ohne Ausgabeaufschlag jährliche Verwaltungsgebühren verlangt, um die Kosten zu decken.
Bei Aktienfonds, Dach-Fonds oder Rentenfonds sollte man die Variante der Fonds ohne Ausgabeaufschlag wählen. Bei langfristigen Einlagen in Fonds sollte die klassische Variante gewählt werden, da der Anleger mit den anfallenden Fonds-Gebühren besser fährt.

Die richtige Geldanlage und Fondsbewertung ist ein wesentliches Kriterium für den persönlichen Anlageerfolg. Durch die unterschiedlichen Anlageziele und -Zeiträume sollte genau geprüft werden, welche Geldanlage und Investmentfonds zu einem passen. Ob und welcher Fonds zum eigenen Anlageziel passt, kann durch eine individuelle Fondsberatung durch einen Experten für Fondsanlagen ermittelt werden.

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