Rüruprente - Für wen sich die Rüruprente lohnt und was bei Rüruprenten zu beachten ist.
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Für wen sich die Rüruprente lohnt und was man aus Rüruprenten erwarten kann

Benannt nach dem Ökonomen Bert Rürup, beruht die Rürup-Rente auf einem privaten Rentenversicherungsvertrag.

Die Leistungskriterien bei dieser staatlich geförderten Rentenform entsprechen denen der gesetzlichen Rente, aber die Rürup Rente ist kapitalgedeckt statt umlagefinanziert wie die gesetzliche Rente.

Für wen ist die Rüruprente interessant?
Zielgruppe der Rüruprente sind die Selbständigen, die eine relativ hohe Steuerbelastung haben. Für sie besteht keine Möglichkeit, bei Neuabschlüssen, eine steuerbegünstigte Altersvorsorge zu erhalten, da sie die Förderungen von Riester oder betrieblicher Altersvorsorge nicht nutzen können. Seit dem Jahre 2005 sind auch Beiträge in eine Kapitallebensversicherung oder eine klassische Rentenversicherung nicht mehr als Sonderausgaben abzugsfähig. Liegt der Vertragsbeginn vor dem 01. Januar 2005 und eine Zahlung wurde vor dem 31.12.2004 getätigt, dann können die Beiträge als Sonderausgaben geltend gemacht werden. 
Durch die Schaffung des neuen Sonderausgaben-Höchstbetrages von 20.000 Euro pro Jahr können auch Angestellte mittlerweile in den Genuss der Rüruprente kommen.
Beiträge zur Rüruprente können während der Ansparphase gestaffelt, ab dem Jahr 2005, steuerlich geltend gemacht werden.
Im Jahre 2005 waren es 60 Prozent, die steuerlich ansetzbar waren. Der Anteil steigt bis zu 2025 um 2 Prozent jährlich, bis auf 100 Prozent. Voll versteuert müssen die Leistungen für erstmalig ausgezahlte Rürup-Renten ab 2040 werden.

Vorteile der Rüruprente sind:

  1. Staatliche Förderung
  2. Das angesparte Kapital bleibt im Falle einer längeren Arbeitslosigkeit unberücksichtigt.
  3. Pfändungsgeschützt. Während der Ansparphase können Rürup-Verträge nicht gepfändet werden. In der Rentenphase ist dies jedoch möglich, allerdings nur die über der Pfändungsgrenze liegenden Teile.
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Aber die Rüruprente birgt auch Nachteile:

  1. Die spätere Auszahlung erfolgt als Leibrente, frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres.
  2. Rentenauszahlungen – in Abhängigkeit vom Beginn des Rentenjahres – müssen später versteuert werden.
  3. Eine Kündigung oder eine Auszahlung ist nicht möglich.
  4. Verstirbt der Sparer vor dem Rentenbeginn, verfällt das gesamte Kapital. Manche Anbieter bieten jedoch eine Zusatzversicherung in Form einer Hinterbliebenenrente.
  5. Verstirbt der Sparer nach dem Rentenbeginn, verfällt das gesamte Kapital ebenfalls. Hier ist es jedoch auch möglich, im Vorfeld eine Hinterbliebenen­rente für den Ehepartner zu vereinbaren.

Bei der Hinterbliebenenrente handelt es sich, genau wie bei der Berufsunfähigkeitsrente, um eine Zusatzversicherung.
Die Berufsunfähigkeitsrente ist eine Rente bei einer Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit. Für diese Zusatzversicherung muss der Beitrag kleiner als für die Altersvorsorge sein, da sonst die Verträge nicht staatlich gefördert werden.

Auf jeden Fall solte sich jeder mit der eigenen Privatrente frühzeitig beschäftigen. Durch die unterschiedlichen Lebensziele und Lebenssituationen eines Menschen kann es die allgemeingültige optimale Altersvorsorge mit Rüruprenten nicht geben. Eine individuelle Bedarfsanalyse sollte jeder für sich oder die eigene Familie durchführen lassen.

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