Riesterförderung - Welche Riesterförderung gibt es und wann erhält man diese Riester Zulagen?
Rubriken:    Sachversicherung   |   Privatversicherung   |    Zusatzrente   |   Onlinekredite   |   Vermögensbildung   |   Spartipps Geld sparen   |   News
Sie sind hier: Startseite Versicherungsvergleich >> Zusatzrente >> Riesterförderung

Riesterförderung – Welche Förderung gilt bei der Riester Rente?

Die Riesterrente dürfte mittlerweile für jeden ein Begriff sein! Doch wer erhält welche Förderung und vor allem wie viel?

Der Mann bekommt die Grundzulage, ebenso wie die Frau – die bei Geschiedenen aber noch zusätzlich die Kinderzulage erhält. Bei Verheirateten kann auch der Mann die Kinderzulage bekommen. Die Zulage wird dem Sparer gewährt, wenn der Gesamtbetrag (Eigenbetrag zuzüglich der Zulage) des rentenversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr (!) vom Einzahler gezahlt wird.

Und wie viel Riester Förderung gibt es nun?
In den Jahren 2002/03 gab es 38 Euro vom Staat, 2004/05 schon 76 Euro. In den Jahren 2006/07 wurde sie wiederum angehoben – auf 114 Euro. Und ab 2008 gibt es 154 Euro zusätzlich im Jahr.
Dazu kommt jetzt noch die Kinderzulage. Auch hier ging es schrittweise nach oben: Waren es 2002/03 nur 46 Euro, erhielt man 2004/05 schon 92 Euro. Zu 2006 und 2007 ging es weiter hoch auf 138 Euro – ab 2008 werden es 185 Euro. Auch diese Zulagen sind jährlich zu verstehen.

Die Kinderzulage erhält der „Zulagenberechtigte“ – also meist die Frau, die auch das normale Kindergeld bekommt.
Aber auch für diese Kinderzulage gibt es vom Gesetzgeber natürlich Grenzen.
Die Zulage wird solange gezahlt, wie für das jeweilige Kind von Vater Staat auch Kindergeld gezahlt wird. Mütter und Väter wissen es: Das Kindergeld entfällt, wenn das Kind älter als 27 Jahre wird oder mehr als 7.680 Euro im Jahr verdient.
Interessanterweise kann also sowohl das „Kind“ eine Zulage zur Riesterrente erhalten – beispielsweise während der Ausbildung – wie ebenso die Eltern die Kinderzulage für dieses Kind weiterhin beziehen können.

Genauso interessant wird es bei Tod des Ehepartners. So ist es für den hinterbliebenen Ehepartner möglich das schon angesparte Kapital in eine eigene Rentenvorsorge zu übernehmen – und das steuerfrei. Allerdings fallen bei nicht förderfähigen Partnern dann die staatlichen Zulagen weg.
Bei anderen Erben müssten allerdings Zulagen und Sonderausgabenvorteile an den Staat zurückgezahlt werden. Zudem werden Steuern fällig!

Welche Anforderungen genau für die Riesterförderung zu erfüllen sind, ist im Altersvorsorgeverträger-Zertifizierungsgesetz – kurz AltZertG – genau festgehalten. Doch gelten diese Regeln nur für private Vorsorgeprodukte, also private Rentenversicherungen, aber auch beispielsweise Fonds- und Bausparpläne.

Eine Beratung bei einem Rentenprofi sollte sich in jedem Fall lohnen. Warum schließlich sollten Sie Geld verschenken?

Auf jeden Fall solte sich jeder mit der eigenen Privatrente frühzeitig beschäftigen. Durch die unterschiedlichen Lebensziele und Lebenssituationen eines Menschen kann es die allgemeingültige optimale Riesterrente nicht geben. Eine individuelle Bedarfsanalyse zur Riesterförderung sollte jeder für sich oder die eigene Familie durchführen lassen.

Unser Service für Sie: Fordern Sie kostenlos und unverbindlich eine Beratung zur optimalen Riesterförderung an und lassen Sie sich ein individuell ausgearbeitetes Angebot machen.
Über ein bundesweites Netz von angeschlossenen Altersvorsorgeexperten bekommen Sie ein auf Ihre Vorgaben abgestimmtes Angebot zur optimalen Riesterrente von einem unabhängigen Fachmann in ihrer Nähe, der auch Fragen zum Thema Riesterförderung kompetent beantworten kann.