Rentenlücke - Wie sich die Renten erntwickeln werden und wie die persönliche Rentenlücke einzuschätzen ist.
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Infos zum Rentenlücke aus der gesetzlichen Rente

Durch die Zeitungsberichte und die Vorausberechnungen der Rente werden die zukünftigen Rentner verunsichert. Dabei ist die Frage „Rentenlücke oder nicht“ eine Bedarfsfrage!

Sicher, die Renten werden immer weniger verglichen mit der Inflationsrate. Auch das auf einen Rentner im Jahre 2030 ein arbeitender Mensch kommt, falls die Arbeitslosenzahlen nicht überproportional steigen, ist richtig. Richtig ist auch, dass die Deutschen immer älter werden und die Beiträge für die Renten trotzdem den Rahmen nicht sprengen sollten.

Trotzdem ist eine vermeintliche Rentenlücke kein Grund zur Panik, wenn rechtzeitig vorgesorgt wird. Deshalb fördert der Gesetzgeber verstärkt die betriebliche und private Altersvorsorge. Ein lebenslanger arbeitender Arbeitnehmer, der durchschnittlich verdient, bekam bisher rund 70 Prozent seines Nettoeinkommens, was langfristig nicht mehr zu erwarten ist. 
Um zu wissen, ob eine „Renten-Lücke“ entsteht, muss man den eigenen Bedarf erst einmal ermittelt. Der Gesetzgeber fordert jeden Bundesbürger auf, mindestens vier Prozent vom Einkommen in die Altersvorsorge zu investieren.

Auch in Zukunft wird, entgegen allen Befürchtungen, die gesetzliche Rente das wichtigste Standbein bleiben. Für den gewohnten Lebensstandard sieht aber die Schätzung wie folgt aus: aus der gesetzlichen Rente kommen 70 Prozent, 15 aus der Betriebsrente, 5 Prozent steuert die Riester-Rente bei, 10 Prozent wird als private Vorsorge benötigt.
Wie viel Geld man im Alter benötigt, hängt von persönlichen Wünschen und Lebensumständen ab. Im Alter können einige Kostenfaktoren wegfallen. Zum Beispiel der Hauskredit, die Miete für die große Wohnung oder die Ausgaben für die Fahrt zur Arbeit oder die Arbeitskleidung. Kinder haben einen eigenen Hausstand und sind nicht mehr in der Ausbildung.

Günstig ist eine Checkliste über den Bedarf im Alter. So überblickt man die Ansprüche. Diese sollte aber öfters geprüft und angepasst werden. Inhalt einer solchen Liste könnten Mieten oder Immobiliendarlehen sein, Wohnnebenkosten, Renovierungsrücklagen, Haushalts- oder Taschengeld, notwendige Versicherungen, Kreditraten, Beträge für Reisen, Hobbys oder Rücklagen, aber auch Beträge für benötigte größere Anschaffungen.
Weil mit der gesetzlichen Rentenversicherung allein kein Staat mehr zu machen ist, bieten zahlreiche Gesellschaften diverse Vorsorgemodelle an, wie zum Beispiel die Riesterrente oder die Rürup-Rente.

Wer seinen Ruhestand sorgenfrei genießen will, braucht auch im Alter finanzielle Mittel. Gründe für das Problem „Rentenlücke“ ist neben dem Älterwerden das Sinken der Anzahl der Beitragszahler. Übrigens kann man mit der Altersvorsorge ordentlich Steuern sparen. Entlastung bedeutet das für viele, die noch mehrere Jahre arbeiten müssen, bis sie vielleicht in den Genuss einer Rente kommen. Vorsorgeaufwendungen für Alter und Krankheit sind als nachgelagerte Besteuerung absetzbar.

Es gibt eine Übergangsregelung, weil aus Kostengründen nicht sofort alle Maßnahmen, die die Vorsorge betreffen, von der Steuer freigestellt werden können. Das Rentenalter wurde durch die Regierung schrittweise von 65 auf 67 angehoben, und zwar bis zum Jahre 2029. Dabei ist eine Steigerung ab 2012 um jeweils einen Monat jährlich für 12 Jahre geplant. Ab 2024 bis 2029 sind es dann jährlich zwei Monate, um die das Rentenalter angehoben wird. Von dieser Regelung sind alle nach 1946 geborenen Bürger betroffen. Wer eher in Rente gehen will, also z. B. in Zukunft mit 65, muss einen Abschlag in Kauf nehmen. Selbst Schwerbeschädigte gehen dann mit 65 statt wie bisher mit 63 in Rente.

Auf jeden Fall sollte sich jeder mit der eigenen Rentenberechnung frühzeitig beschäftigen. Durch die unterschiedlichen Lebensziele und Lebenssituationen eines Menschen kann es eine für alle optimale Altersvorsorge nicht geben. Eine individuelle Bedarfsanalyse sollte jeder für sich oder die eigene Familie durchführen lassen.

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