Rendite einer Lebensversicherung
In erster Linie ist die Rendite einer Lebensversicherung abhängig von der gewählten Versicherungsform. Eine klassische Lebensversicherung agiert und reagiert anders als eine fondsgebundene Lebensversicherung.
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Zunächst mit Blick auf beide Lebensversicherungen sollte der Fokus auf der Grundversorgung liegen. Die zahlreich angebotenen Zusatzversicherung scheinen auf den ersten Blick zwar attraktiv, schmälern jedoch die zu erwartende Rendite. Hinterbliebenenrente, Beitragsbefreiung oder Doppelauszahlungen sind nur einige davon. |
Warum sie die Rendite schmälern? Für diese Zusätze werden keine gesonderten Beiträge erhoben, vielmehr wird der eigentliche Sparanteil der gezahlten Beiträge minimiert. Der Sparanteil ist jedoch maßgeblich für die Höhe der Rendite.
Nicht der komplette Beitragssatz wird zur Kapitalbildung genutzt. Nachdem Verwaltungs- und Bearbeitungsgebühren abgezogen wurden, bleibt der Sparanteil bestehen, welcher letztlich auf den Kapitalmarkt gebracht wird. Eine verlässliche Aussage über die Rendite einer Lebensversicherung kann vorab nicht getroffen werden. Die Orientierung an vergangenen Werten bietet jedoch eine Möglichkeit, renditestarke Lebensversicherungen auszuwählen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt Renditen von 5 % bis 8 % auf. Die Inflation und stetige Veränderung der Zinssätze könnte dazu beitragen, dass die Renditen auf 3 % bis 5 % fallen, wobei es sich um keine verlässliche Zusage handelt.
Anders sieht es bei fondsgebundenen Lebensversicherungen aus. Die Rendite ist stark abhängig von der gewählten Anlageform. Auch hier lassen sich keine zuverlässigen Aussagen treffen. Die Rendite kann bei 2 % oder auch bei 10 % liegen und richtet sich maßgeblich nach der Entwicklung der Fonds. So ist es durchaus auch möglich, dass gar keine Rendite erwirtschaftet wird, wenn der Fonds nicht erfolgreich läuft oder zu Risiko behaftet ist. Einen Richtwert bieten ebenfalls Auswertungen vergangener Anlagen.
Die Rendite unterscheidet sich bei Aktienfonds, Rentenfonds oder Mischfonds nach ihrer Risikoeinschätzung. Aktienfonds sind weit risikofreudiger und werfen unter Umständen eine höhere Rendite ab, als sichere und gemächliche Rentenfonds.
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Speziell im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherungen sollte sich jeder Anleger im Vorhinein darüber klar sein, welche Strategie verfolgt werden soll.
Wenn eine gesicherte Rendite angestrebt werden soll, ist es ratsam auf einen risikoarmen Fonds zurückzugreifen. Auf den ersten Blick erscheint die Rendite nicht so hoch wie bei Aktienfonds, jedoch gilt diese als gesicherter. Aktienfonds sind weitaus volatiler und beherbergen ein immenses Verlustrisiko auf der anderen Seite können die Renditen auch sehr hoch ausfallen. Ausschlaggebend sind das gewünschte Anlageziel und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel.
Auf jeden Fall solte sich jeder mit der eigenen Altersvorsorge frühzeitig beschäftigen. Durch die unterschiedlichen Lebensziele und Lebenssituationen eines Menschen kann es eine für alle optimale Altersvorsorge mit einer Rendite Lebensversicherung nicht geben. Eine individuelle Bedarfsanalyse sollte jeder für sich oder die eigene Familie durchführen lassen.
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