Was gibt es bei einem Wertpapierdepot zu beachten und welches sind die besten Wertpapierdepots für meine Anforderungen?

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Infos zum kostenlosen Aktien-Depot

Um Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Fonds kaufen zu können, muß man ein Wertpapierdepot, das auch oft Aktien-Depot genannt wird, bei einer Bank oder Sparkasse eröffnen.

Wertpapierdepot
In diesem Aktiendepot werden An- und Verkäufe von Wertpapieren verbucht. Heutzutage existieren diese Papiere nicht mehr in schriftlicher Form, sondern der Handel wird größtenteils elektronisch abgewickelt. Daher ist ein Wertpapierdepot letztendlich ein Konto, welches der Anleger bei einem Kreditinstitut führt und welches nur dem Handel mit Wertpapieren dient.

In diesem Aktien-Depot werden neben den Handelsaktivitäten die Bestände an Wertpapieren geführt, also die Anzahl und der jeweilige Wert. Mindestens einmal im Jahr erhält man als Anleger einen Depotauszug, der Auskunft über den aktuellen Stand des Aktien-Depots gibt. Der Kunde kann jederzeit über seine Wertpapiere in diesem Depot verfügen und tagesaktuell während der Handelszeiten der Börsen kaufen oder verkaufen.

Wertpapierdepots können als Einzel- oder Gemeinschaftskonten geführt werden

Letzteres bietet sich zum Beispiel bei Verheirateten oder in eheähnlicher Gemeinschaft lebenden Personen an. Hierbei ist dann noch zu unterscheiden, ob nur gemeinschaftlich über das Wertpapier Depot verfügt werden kann (Und-Konto) oder ob auch Verfügungen durch jeden Kontoinhaber alleine (Oder-Konto) möglich sein sollen.

Für die Bereitstellung eines Wertpapierdepots erheben Banken und Sparkassen im Regelfall Gebühren.
Diese sind je nach Höhe und Art des Bestandes unterschiedlich gestaffelt. Ein Vergleich zwischen Haus- und Direktbanken lohnt in jedem Fall, da heutzutage viele Direktbanken und Fondsgesellschaften kostenlose Wertpapierdepots anbieten. Das ist bei den zum Teil erheblichen Gebühren auf jeden Fall eine Alternative. Hausbanken verlangen nicht selten Depotgebühren von über 30 EUR pro Jahr, völlig unabhängig von der Art und der Höhe der Einlage. Dafür muß man bei Direktbanken und Online-Brokern meistens auf eine kostenlose Beratung in der Filiale verzichtet werden.

Zusätzlich zu den Depotgebühren selbst fallen noch sogenannte  Ordergebühren an.

Für jede Transaktion, also dem Kauf oder Verkauf von Aktien, Fondsanteilen, Zertifikaten oder Anleihen wird eine bestimmte Gebühr erhoben. Auch diese ist im Regelfall bei der Hausbank deutlich höher als bei Direktbanken. Der Anleger sollte also vor Eröffnung eines Aktien Depots eine Vorstellung von seinen Handelsaktivitäten und der benötigten Beratung vor Ort haben um die damit verbundenen Kosten abschätzen zu können.

Die verwalteten Bestände von Fonds und Wertpapieren können mittels eines sogenannten Depotübertrag vom Anleger von einem auf ein anderes Wertpapierdepot übertragen werden. Das kann sowohl in Teilen als auch komplett geschehen. In einem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 30.11.2004 wurde klargestellt, daß der Depotübertrag kostenfrei zu erfolgen hat, weil die Übertragung von Wertpapieren keine Leistung ist, die das Kreditinstitut seinen Kunden auf rechtsgeschäftlicher Grundlage erbringt, sondern die Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht, deren Kosten das Kreditinstitut nicht von seinen Kunden ersetzt verlangen kann.

Ein Wertpapierdepot Vergleich hilft die richtige Direktbank zu finden. Aktiendepot Kosten und Ordergebühren für Wertpapierkäufe sind die wichtigsten Einflussfaktoren auf Wertpapierdepots.

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