Was gibt es bei der Vorsorgeaufwendungen zu beachten und welche Vorsorgeaufwendung lässt sich von der Einkommensteuer absetzen?

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Allgemeine Vorsorge- und Altersvorsorgeaufwendungen

Als Vorsorgeaufwendungen werden Versicherungsbeiträge mit Vorsorgecharakter bezeichnet. Sie werden zu den Sonderausgaben gezählt und sind steuerlich beschränkt abziehbar.

Vorsorgeaufwendungen
Bis zu 64 Prozent können bestimmte Aufwendungen zur Altersvorsorge als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.
Die Höchstbeträge waren bis dato für die Pflegeversicherung und die Riester-Rente gesondert geregelt. Andere, abzugsfähige Versicherungen wurden gleich behandelt und eine Höchstbetragsberechnung wurde zugrunde gelegt.

Ab dem Jahr 2005 gibt es eine zusätzliche Unterscheidung der Vorsorgeaufwendungen in „besondere Altersvorsorgeaufwendungen“ und „sonstige Vorsorgeaufwendungen“.

Die verschiedenen Formen

Die besonderen Altersvorsorgeaufwendungen sind bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro abzugsfähig. Bei Zusammenveranlagung sind es 40.000 Euro, die abzugsfähig sind. 2005 gilt dieser Höchstbetrag erst zu 60 Prozent, bis 2025 wird er stufenweise auf 100 Prozent erhöht.
Zu den besonderen Altersvorsorgeaufwendungen zählen

  1. Private kapitalgedeckte Altersvorsorgen – Rürup-Rente
  2. Landwirtschaftliche Alterskassen
  3. Beiträge zu gesetzlichen Rentenversicherungen
  4. Berufsständische Versorgungseinrichtungen

Die Berechnung des abzugsfähigen Betrages bei den besonderen Altersvorsorge­ aufwendungen gestaltet sich recht aufwendig. Die Vorgehensweise bei Beamten und Angestellten ist unterschiedlich. Beiträge zur Rentenversicherung werden hinzugerechnet, jedoch an einer anderen Stelle wieder abgezogen. Auch die Kürzung auf 60 Prozent ist nicht von einem festen Betrag ausgehend, sondern wird von dem geringen Betrag ermittelt, der durch eine Vergleichsrechnung berechnet wurde. Möchte man als Laie die Vorsorgeaufwendungen berechnet haben, ist diese per PC zu empfehlen.

Bei den sonstigen Vorsorgeaufwendungen gibt es für die verschiedenen Berufsgruppen verschiedene Höchstbeträge.
So ist der Höchstbetrag für Angestellte und Beamte 1.500 Euro, bei Zusammenveranlagung 3.000 Euro.
Für Selbständige und Freiberufler liegt der Höchstbetrag bei 2.400 Euro, 4.800 Euro bei Zusammenveranlagung.
Sind bei einer Zusammenveranlagung Personen beider Berufsgruppen „vertreten“, so ist der Höchstbetrag in diesem Falle 3.900 Euro.
Zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen zählen

  1. die Arbeitslosenversicherung
  2. Kapitallebensversicherungen
  3. Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen
  4. Haftpflicht-, Kranken-, Unfall- und Pflegeversicherungen
  5. Risikolebensversicherungen

Bei den Sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist die Berechnung überflüssig, da hier die Höchstbeträge angesetzt werden.

Obwohl die größten Abschreibungsmöglichkeiten eleminiert wurden, gibt es auch heute noch einzelne Möglichkeiten um die Einkommensteuer zu verringern, z.B. durch Steuersparmodelle. Solche Modelle lohnen sich meist nur für Besserverdienende Singles mit einem Einkommen über 35.000 Euro im Jahr oder für Verheiratete ab 45.000 Euro im Jahr.

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Bitte beachten: dieses Angebot beinhaltet KEINE Steuerberatung vom Steuerberater, sondern eine Beratung zu steuermindernden Möglichkeiten durch eine Kapitalanlage.

 

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