Das wichtigste zum Sparkonto und den erzielbaren Zinsen
Ein Konto, zu dem ein Sparbuch geführt wird und auf das Bargeld ein- und ausgezahlt wird, wird als Sparkonto bezeichnet.
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Für Einrichtung und Bearbeitung des Sparkontos zahlt der Sparer Gebühren. Auf das Geld, das sich auf dem Sparkonto befindet, sprich eingezahlt wurde, werden am Jahresende Zinsen gut geschrieben. Die Zinsen werden vorab festgelegt und beziehen sich auf das gesparte Geld. |
Der Sparer kann bei einem Sparkonto jederzeit über das Geld verfügen, deshalb ist der Zinssatz in der Regel nicht so hoch. Es bietet zum einen eine Anlagemöglichkeit, die den Sparer jedoch flexibel hält.
Das Sparkonto ist bereits für Kinder und Jugendliche eine gute Möglichkeit, das Sparen zu erlernen.
Man kann zwei Arten des Sparkontos unterscheiden. Zum einen das Sparkonto mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist und das Sparkonto, bei dem der Anleger das Geld über einen längeren Zeitraum anlegt.
Das Sparkonto mit der dreimonatigen Kündigungsfrist bietet dem Sparer jederzeit die Möglichkeit, über sein Geld zu verfügen. Innerhalb eines Monats kann er einen Betrag bis zu 2000 Euro von seinem Sparkonto abheben, ohne dass es einer vorzeitigen Kündigung bedarf. Benötigt der Anleger größere Beträge, muss er die Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten.
Wer längere Zeit auf sein Geld verzichten kann, der sollte das Sparkonto wählen, das eine längere Kündigungsfrist hat. Diese Kündigungsfrist beträgt entweder ein, zwei oder sogar vier Jahre. Bei Notfällen kann aber auch bei dieser Version der Sparer jederzeit über sein Geld verfügen, muss jedoch dann Abschläge bei seinem Zins in Kauf nehmen. Der Zinssatz der gewährt wird, ist umso höher, je länger die Laufzeit des Sparkontos ist.
Die Kontoeröffnung erfolgt normalerweise vollkommen unproblematisch. Es ist lediglich der Personalausweis oder der Reisepass notwendig.
Es besteht auch die Möglichkeit, bereits Kindern ab dem ersten Lebensjahr ein Sparkonto zu eröffnen. Dieses wird dann von Eltern oder Großeltern eröffnet, die auch die spätere Verfügung über das Sparkonto haben. Gerade bei Kleinkindern rechnet sich die Form der längeren Kündigungsfrist, da dieses Konto meistens zum Ansparen für das Kind angelegt wurde. In diesem Falle wird die Geburtsurkunde des Kindes bei der Kontoeröffnung benötigt.
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Aus Sicherheitsgründen wird bei der Bank eine Unterschriftenprobe hinterlegt. Bei Bevollmächtigung einer weiteren Person muss diese ebenfalls eine Unterschriftenprobe abgeben und sich durch den Personalausweis oder den Reisepass ausweisen können. In diesen Fällen spricht man von einem Gemeinschaftskonto.
Das Sparkonto ist nicht gerade eine der besten Anlageformen. Andere Anlagemodelle bringen eine höhere Rendite. Deshalb sollte man sich in diesem Fall von einem Fachmann vorab beraten lassen.
Doch das Sparkonto wird immer weniger von den Bundesbürgern genutzt. Denn heute gibt es viele attraktive Angebote, die mehr Zinsen abwerfen, so dass das Sparkonto immer weniger genutzt wird. Viele Menschen greifen eher zu Fondssparplänen oder den so genannten Tagesgeldkonten. Das Tagesgeldkonto entspricht einem Sparkonto, das jedoch überdurchschnittlich verzinst wird. Das Konto selbst und die Kontoführung ist für den Sparer kostenlos.
Die Zinsen bei einem Sparbuch liegen bei etwa 0,5 %, bei einem Tagesgeldkonto wird zwischen 2,5 und 3,5 % verzinst. Dadurch kann der Sparer auf bei geringen Kontoständen hohe Zinserträge erwirtschaften. Durch den Zinseszinseffekt bei der Wiederanlage des Geldes steigt der jährliche Zinsbetrag, da die Geldeinlage ansteigt.
Dem Tagesgeldkonto ähnlich ist das Festgeldkonto. Doch bei einem Festgeldkonto kann der Sparer nicht jederzeit über sein Geld verfügen.
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