Infos über Sparbuchzinsen auf Sparkonten
Die beliebteste Geldanlage in Deutschland ist immer noch das „gute, alte“ Sparbuch.
Es handelt sich um eine Geldanlage, die einfach zu handhaben ist und eine risikofreie Sparform darstellt.
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Auch geringe Summen können auf dem Sparbuch angelegt werden, da die Banken und Finanzgesellschaften in aller Regel keine Kontoführungsgebühren verlangen. Und aus diesem Grund ist wohl das Sparbuch die häufigste Geldanlage der Deutschen. |
Statistiken besagen, dass allein in Deutschland rund 1.200 Milliarden Euro auf Sparbüchern angelegt sind.
Bei dem Sparbuch handelt es sich um eine kurzfristige Geldanlage, das jedoch auch auf lange Sicht Bestand haben kann.
Das Sparbuch ist sozusagen ein Guthabenkonto, das der Vermögensbildung dient. Je nach Finanzunternehmen liegen die Sparbuchzinsen zwischen 0,5 und maximal 1,2 Prozent pro Jahr. Die Sparbuchzinsen sind im Vergleich zu anderen Geldanlageformen relativ niedrig, es gibt weitaus bessere Anlageformen.
Doch es ist auch möglich, die Sparbuchzinsen zwischen dem Kreditinstitut und dem Kunden speziell auszuhandeln, teilweise für einen bestimmten Zeitraum.
Vergleicht man die Sparbuchzinsen mit der derzeitigen Inflationsrate, die im Januar 2008 bei 2,1 Prozent lag, kann man mit den Zinsen des Sparbuches sozusagen „keine großen Sprünge“ machen. Und dennoch sind Sparbücher in Deutschland sehr beliebt.
Die Gutschrift der Sparbuchzinsen erfolgt in der Regel zum Ende des Kalenderjahres oder wenn das Sparbuch gekündigt wird.
Vorteil eines Sparbuches ist natürlich, dass man jederzeit an das Geld kann, so dass man auch bei finanziellen Engpässen nicht in Verlegenheit kommt.
Das Sparbuch gilt in der Bevölkerung als eine solide Geldanlage, bei der man keine Verluste erleiden kann, da die Zinsen von den Kreditinstituten garantiert werden.
Doch vergleicht man die Sparbuchzinsen mit anderen Anlageformen, sollte man eher zu diesen Anlageformen greifen, da sich das Sparbuch mit seinen geringen Zinsen nicht mehr lohnt.
Aber dies scheint den Deutschen im Prinzip egal zu sein, für sie ist der Aspekt der sicheren Geldanlage wohl entscheidend. Da das Sparbuch eine fest verzinsliche Anlageform ist, und somit die Zinsen – wenn auch gering – garantiert sind, geht die Tendenz immer noch zum Sparbuch.
Einer Befragung zufolge legen 93 Prozent der befragten Personen Wert auf Sicherheit bei der Geldanlage. Und dies scheint mitunter der Grund zu sein, dass das Sparbuch immer noch Bestand hat.
Allein im Jahr 2006 stieg der Zahl der Anlagen auf einem Sparbuch. Rund 54 Prozent der deutschen Bevölkerung zahlten ihr Geld auf einem Sparbuch ein.
Vielleicht hängt dies auch mit der langen Tradition zusammen, die das Sparbuch schon hat. Hinzu kommt eben, dass es sich um eine sichere und seit vielen Jahren bewährte Sparanlage handelt und auch schon kleinere Beträge eingezahlt werden können. Bei einem Sparbuch ist kein Mindestbetrag erforderlich, es gibt keine Grenze nach oben bezüglich der Einzahlungen und zudem ist das Sparbuch gebührenfrei.
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Der Sparer kann jederzeit einzahlen, er ist nicht an ein bestimmtes Einzahlungsschema gebunden, so dass diese Vorteile mitunter auch die Gründe sind, warum das Sparbuch und die damit verbundenen niedrigen Sparbuchzinsen trotzdem so beliebt sind.
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