Was bei einem guten Finanzmakler wichtig ist
Die Anforderungen an einen Finanzmakler sind gestiegen. Ein qualifizierter Finanzmakler zeichnet sich durch kompetente und umfassende Beratung aus, dabei hat er die finanzielle Situation des Anlegers sowie dessen Bedürfnisse im Blickfeld.
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Wer Anlageprodukte vermittelt, benötigt eine Erlaubnis (§ 34c der Gewerbeordnung) und eine Gewerbeanmeldung und muss zudem seit 2008 eine Prüfung bei der IHK ablegen. Freie Finanzmakler sind weder den Banken noch Versicherungsgesellschaften gegenüber verpflichtet, sondern nur ihren Kunden (HGB § 93). |
Dadurch hat er die Möglichkeit, die Produkte zu prüfen und miteinander zu vergleichen, er ist also unabhängig und somit in der Lage, seinen Kunden die besten Produkte bezüglich Preis und Leistung anzubieten.
Kunden sollten sich vor dem Beratungsgespräch von der Seriosität und Qualifikation eines Finanzmaklers überzeugen, Nachweise wie beispielsweise eine Mitgliedschaft im Verband Deutscher Versicherungs- und Finanzmakler oder Erfahrungswerte von Verwandten und Bekannten, auch Meinungen im Internet können hierbei hilfreich sein.
Die Produktangebote werden in aller Regel vom Finanzmakler unverbindlich und kostenlos erstellt. Er berät seine Kunden, führt selbst aber keine Finanzdienstleistungen durch. Die Produktpalette ist äußerst vielfältig und nur ein Finanzmakler, der sich auf diesem Markt auskennt und seine Kenntnisse ständig aktualisiert, kann seinen Kunden optimale Lösungsvorschläge unterbreiten, sei es beim Vermögensaufbau, bei der Absicherung oder bei der Vorsorge etc.
Hierbei spielen Anlagementalität (Risikobereitschaft), Anlageziele und Anlagedauer eine entschiedene Rolle. Ein Kunde sollte zur eigenen Sicherheit die Anlagestrategie des Finanzmaklers nachvollziehen, begreifen können. Der Kunde muss zufrieden sein, nicht der Finanzmakler.
Ein Vertragsabschluss erfolgt nur zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Finanzdienstleistungs- beziehungsweise Versicherungsunternehmen. Der Finanzmakler erhält nach Vertragsabschluss vom Produktanbieter eine Provision. Makler können auch eine Honorarberatung anbieten. In diesem Fall wird er für seine Beratertätigkeit vom Kunden direkt entlohnt. Dadurch entstehen keine Interessenkonflikte, seine Vorschläge werden nicht von Anbietern mit eventuell höherer Provision beeinflusst. Doch eine Honorarberatung ist verhältnismäßig teuer und lohnt sich in der Regel nur für Kunden, die größere Kapitalanlagen planen.
Entsprechend der neuen EU Vermittlerrichtlinie müssen Finanzmakler Beratungsgespräche sowie deren Ergebnisse schriftlich dokumentieren und an den Kunden aushändigen. Somit ist der Kunde in der Lage, eine falsche Beratung, die im schlimmsten Fall das eigene finanzielle Aus bedeuten kann, nachzuweisen.
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Um mögliche Interessenskonflikte des Finanzmaklers bereits im Vorfeld zu erkennen, werden Interessenten durch staatliche Reglungen unterstützt. Finanzmakler müssen ihren Kunden gegenüber die Provisionen der einzelnen Gesellschaften offen legen, so dass eine gewisse Transparenz gewährleistet wird.
Ein Finanz- und Versicherungscheck gehört beim guten Finanzmakler dazu. Bei einem Versicherungs- und Finanzcheck werden bestehende Versicherungen überprüft, ob diese noch sinnvoll sind oder gekündigt bzw. verändert werden müssen. So kann sich aufgrund veränderter Lebensbedingungen (Heirat, Kinder) auch der Absicherungsbedarf ändern. Dies gilt auch für Finanz- und Altersvorsorge Produkte.
Unser Service für Sie: Fordern Sie kostenlos und unverbindlich einen Versicherungs- und Finanzcheck Ihrer bestehenden Versicherungen und Finanzprodukte an und lassen Sie sich von einem erfahrenen Finanzmakler eine individuell ausgearbeitete Finanzoptimierung vorstellen.
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